Industrial Metaverse Reallabor
Das Industrial Metaverse Reallabor Baden-Württemberg verknüpft die reale Welt von der Produktentwicklung über die Produktion bis zum Ende des Produktlebenszyklus mit virtuellen Welten. Es unterstützt Unternehmen dabei, eigene Metaverse-Anwendungen schnell und risikoarm umzusetzen. Die Projektpartner bieten Unternehmen einen praxisnahen Einstieg in digitale Zwillinge, XR und weitere digitale Technologien – von ersten Quick Checks bis zu erlebbaren Demonstratoren.
Das Reallabor ist gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.
- Ziele des Reallabors
Das Industrial Metaverse Reallabor unterstützt Unternehmen dabei, ihre digitale Transformation gezielt voranzutreiben. Gemeinsam identifizieren wir geeignete Industrial Metaverse Use Cases, bewerten ihren wirtschaftlichen Nutzen und setzen sie Schritt für Schritt in Exploring Projects und Demonstratoren in der realen Umgebung um. So entstehen praxisnahe, skalierbare Lösungen, die Technologien wie digitale Zwillinge, XR und KI nutzbar machen, Innovationsrisiken senken und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Baden-Württemberg nachhaltig stärken. - Zielgruppe
Das Industrial Metaverse Reallabor richtet sich an Unternehmen mit Sitz oder mindestens einer Niederlassung in Baden-Württemberg – insbesondere produzierende KMU sowie Industrie- und Logistikunternehmen aus Branchen wie Maschinenbau, Automobil und industrienahen Dienstleistungen. Zielgruppe sind Geschäftsführungen sowie Verantwortliche für Digitalisierung, Innovation, Produktentwicklung, Produktion und IT, die konkrete Industrial-Metaverse-Use-Cases identifizieren, erproben und umsetzen wollen. Zusätzlich adressiert das Reallabor Unternehmen und Kreativschaffende aus Film, Gaming und XR, die ihre Kompetenzen in gemeinsame industrielle Metaverse-Szenarien einbringen möchten. - Angebot
Über etablierte S-TEC-Formate bietet das Industrial-Metaverse-Reallabor einen strukturierten, niederschwelligen Einstieg. Quick Checks prüfen rasch die Machbarkeit konkreter Ideen, Exploring Projects entwickeln prototypische Lösungen und Demonstratoren machen erfolgreiche Use Cases im Reallabor sichtbar und erlebbar. Unternehmen erhalten direkten Zugang zur Expertise der Projektpartner und profitieren von einem starken Netzwerk sowie von Austauschformaten wie jährlichen Open Lab Days.
Kommen Sie für weitere Informationen gerne auf uns zu oder bewerben Sie sich direkt für einen Quick Check.
Das Industrial Metaverse
Das Industrial Metaverse ist eine virtuelle, mit realen Produkten und Systemen verknüpfte Umgebung. Digitale Zwillinge von Produkten, Systemen, Maschinen, Fabriken und Prozessen bilden die Grundlage. Sie können interaktiv und gemeinsam entwickelt, erlebt und bearbeitet werden. KMU können neue Produkte und Services sowie Anlagen, Layouts oder Abläufe zunächst im Digitalen planen, simulieren und testen, bevor in die physische Realisierung investiert wird – so sinken Kosten und Risiken, und Planungsfehler werden deutlich reduziert. Verschiedene Disziplinen und Wertschöpfungspartner können im virtuellen Raum reibungslos zusammenarbeiten, was neue Leistungsangebote ermöglicht und Entwicklungszeiten verkürzt. Mitarbeitende lassen sich realitätsnah schulen und per Remote Support unterstützen, was Einarbeitungszeiten verkürzt und Fachkräfte entlastet. Über Quick Checks, Exploring Projects und Demonstratoren können Unternehmen im Industrial Metaverse Reallabor mit geringem eigenem Aufwand in das Industrial Metaverse einsteigen, konkrete Anwendungsfälle (Use Cases) umsetzen und testen sowie ihre Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit gezielt steigern.
Forschungsschwerpunkte im Industrial Metaverse Reallabor
- Entwicklung und Erprobung von Industrial Metaverse Use Cases auf Basis digitaler Zwillinge, XR und KI entlang realer Wertschöpfungsketten.
- Methodenentwicklung für den systematischen Einstieg ins Industrial Metaverse und deren wissenschaftliche Evaluation.
- Aufbau und Kopplung verteilter Reallabore (Fraunhofer, ARENA2036, FABW) inkl. interoperabler Daten- und Systemarchitekturen.
- Regulatorisches Lernen: Identifikation rechtlicher Hürden und Gestaltung geeigneter Rahmenbedingungen für IM-Anwendungen.
- Integration von Kompetenzen aus der Kreativwirtschaft (Film, Gaming, XR) zur Entwicklung neuer, cross-industrieller Metaverse-Anwendungsfelder.
- Untersuchung von Technologien und Standards des Industrial Metaverse (z. B. USD, XR-Tools) unter Berücksichtigung europäischer Daten- und Infrastruktursouveränität.
- Menschzentrierte Gestaltung von Arbeit, Kollaboration und Qualifizierung in immersiven, industriellen Metaverse-Umgebungen.
Wie geht es jetzt weiter?
Einfach eine Idee und eine Ansprechperson für die Umsetzung einer Innovation in Ihrem Unternehmen uns vorschlagen und via Quick Check Bewerbungsformular bei unserer Zentrumsleitung einreichen:
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