Zentrum für Additive Produktion

3D-Druck: Mittels Fused Layer Modelling hergestellter Grünkörper (links) und entbindert und gesintertes Metallbauteil (rechts) aus 316L.
© Fraunhofer IPA; Foto: Rainer Bez

Das Zentrum für Additive Produktion (ZAP) widmet sich der material- und anwendungsübergreifenden Weiterentwicklung additiver Verfahren, auch bekannt als 3D-Druck, und deren Implementierung im Industrieumfeld. In Kooperation mit Unternehmen arbeitet das ZAP an der Weiterentwicklung innovativer Lösungen entlang der gesamten additiven Prozesskette – vom CAD-Datensatz bis zum fertigen Produkt.

Die Arbeit des ZAP lässt sich in vier Themenfelder gliedern: »Additive Prozesse«, »Hybride Prozesse«, »Anlagentechnik« und »Industrialisierung«. Im Bereich »Additive Prozesse« forscht das Zentrum, wie die Materialvielfalt weiterentwickelt werden kann. Hierbei liegt der Fokus auf polymerbasierten Materialsystemen und Technologien zur Herstellung von Multimaterialstrukturen. Unter dem Themenfeld »Hybride Prozesse« ist die Kombination von additiven Prozessen mit konventionellen Fertigungsverfahren zu verstehen. Im Forschungsfeld der »Anlagentechnik« befasst sich das Zentrum für Additive Produktion mit der Integration von (AM-)Prozessen in Fertigungsumgebungen. Kern der »Industrialisierung« ist die Betrachtung der Gesamtprozessketten von AM-Verfahren im industriellen Umfeld sowie die Entwicklung von Geschäftsmodellen.

Forschungsschwerpunkte am ZAP

  • Konstruktion, Design und Datenaufbereitung für AM-Prozesse
  • Analyse von Ausgangsmaterialien für Photopolymere und Thermoplaste
  • Anwendungsspezifische Auswahl von Technologien und Anlagen
  • Verarbeitung von anwendungsspezifischen (Sonder-)Materialien
  • Analyse gedruckter Bauteile
  • Erschließung neuer Anwendungen durch erhöhte Bauteilfunktionalität
  • Anwendungsspezifische Entwicklung kombinierter Prozessketten
  • Auswahl und Applikation komplementärer Prozesse
  • Entwicklung, Aufbau und Inbetriebnahme von Technikumsanlagen
  • Anwendungsspezifische Entwicklung funktionaler AM-Hardware inkl. Steuerungstechnik
  • Nutzung von AM im industriellen Umfeld

Zusammenarbeit am ZAP

Eine Zusammenarbeit mit dem ZAP geht einher mit einer direkten Beteiligung der interessierten Unternehmen. Dieser enge Austausch bietet zum einen den Vorteil, die Entwicklungen an den Bedürfnissen der Anwender aus der Industrie auszurichten. Zum anderen gewährleistet die starke Kooperation einen schnelleren Transfer in die Praxis. Bei Interesse an der Mitwirkung oder Zusammenarbeit im Rahmen des Zentrums, unter anderem in Form von Exploring Projects, wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner. Weitere Informationen zur Zusammenarbeit in Exploring Projects finden Sie auch hier.

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