Kompakter leichter Frontlader für den Innenausbau im Bestand

Bildquelle: David Ferstl

Unsere Vision ist ein universeller, wendiger und emissionsloser Frontlader für den Innenausbau. Ziel war die Erstellung einer Roadmap für die Entwicklung einer besonders leichten Variante mit rund 500 kg Nutzlast und 600 kg Eigengewicht. Dadurch wird ein Einsatz für Transport (Baumaterial, Schutt) oder Handhabung (z.B. Abbrucharbeiten) über die komplette Baustelle möglich. Durch die 1-Achsen-Technik soll ein Agieren auf kleinsten Flächen ermöglicht werden, auch bei Engstellen oder engen Fluren.

Problem- und Zielbeschreibung

Die Bauindustrie ist in Deutschland stark mittelständisch geprägt. Diese Betriebe spüren zunehmenden Druck durch Fachkräftemangel, steigende Bau- und Sanierungsanforderungen sowie hohe Variantenvielfalt. Ein Thema ist dabei auch die hohe körperliche Belastung auf Baustellen insbesondere für Transport und grobe Arbeiten.Unser Projekt verfolgt deshalb den Ansatz, eine Maschinentechnik zu entwickeln, welche den Anforderungen von Baustellen in Bezug auf Kompaktheit, Gewicht, Bedienung und Nutzbarkeit erfüllt.

Ziel ist es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für ein Entwicklungsprojekt zu schaffen, mit dem ein vollständiges System entwickelt werden kann.

Der Quick Check soll dabei Klarheit über Machbarkeit, Nutzen und Wirtschaftlichkeit geben und den Boden für eine praxisnahe Umsetzung bereiten. Die Ergebnisse sollen klare Erkenntnisse über Potenziale, notwendige Voraussetzungen und mögliche Grenzen liefern und so eine fundierte Planung der weiteren Schritte ermöglichen.

Bildquelle: David Ferstl

Detaillierter Projektablauf

Im Vorhaben erfolgte eine Analyse der technische Machbarkeit insbesondere in Bezug auf die Reduktion des Gewichtes des Frontladers auf unter 800 kg. Erste Vor-Berechnungen mittels FEM in Verbindung mit einem Workshop zeigten Herausforderungen wie auch Lösungstrategien auf. Zusätzlich erfolgte eine Markanalyse zur Ermittlung von Absatzpotentialen wie auch zu Definition genauer Zieldaten. Dabei wurden unterschiedliche Unternehmen aus der Baubranche wie auch Verbände befragt und die Daten ausgewertet.

Abschließend wurde in weiteren Workshopformaten eine Anforderungsdefinition erstellt welche als Grundlage für weitere Entwicklungsschritte bis hin zu einem Prototyp dienen kann.

Projektnutzen

  • Marktanalyse und Marktpotentiale
  • Analyse der technische Machbarkeit
  • Anforderungsdefinition für weitere Entwicklkungsschritte

Finanziert durch

An S-TEC Beteiligte

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