Realisierung digitaler Durchgängigkeit mit Fokus Ressourcenplanung  

Ressourcenmanagement im Softwarewerkzeug bautool
Bildquelle: Karl köhler gmbh

Die Karl Köhler GmbH, ein KMU im Hoch- und Tiefbau, ist im Beriech Ressourcenplanung seit vielen Jahren mit hohen manuellen Aufwänden konfrontiert und hat daher vor einigen Jahren die Entscheidung getroffen, eine eigene Softwarelösung für das Ressourcenmanagement zu entwickeln. Im Fokus des Quick Check steht, als nächster logischer Schritt, der Ausbau der digitalen Durchgängigkeit, mit einem Fokus auf der Integration der Ressourcenplanung in die bestehende Softwarelandschaft.

Problem- und Zielbeschreibung

Die Karl Köhler GmbH sieht sich, wie viele andere mittelständische Bauunternehmen, seit vielen Jahren mit hohen Aufwänden durch manuelle Tätigkeiten und eine unzureichende Transparenz im Ressourcenmanagement konfrontiert. Daher hat die Firma Köhler eine Software für das Ressourcenmanagement entwickelt, die sich genau an den Bedarfen mittelständischer Baubetriebe orientiert. Diese wird momentan »standalone«, also ohne Schnittstellen/ Digitale Durchgängigkeit betrieben. Dies führt dazu, dass Daten händisch in mehreren Systemen verwaltet und aktuell gehalten werden müssen.

Ziel der Analyse in diesem Projekt ist es daher, anhand von etablierten Prozessen und Abläufen rund um das Ressourcenmanagement in der Baubranche, Szenarien für die Integration bzw. Einbindung der Softwarelösung in etablierte IT-Architekturen zu erstellen und daraus Anforderungen an die Ausgestaltung der Softwareschnittstellen und Anpassung der Prozesse abzuleiten.

Detaillierter Projektablauf

Das Projekt startete mit einer Einführung in die von der Karl Köhler GmbH entwickelte Softwarelösung für das Ressourcenmanagement. Anschließend wurde im Rahmen eines Workshops eine Potenzialanalyse mit Fokus auf die Neuprojektanlage durchgeführt. Abläufe, Tätigkeiten und die zugehörigen IT-Systeme wurden diskutiert und dokumentiert. Aus der Analyse ging hervor, dass die Integration der verschiedenen Softwaresysteme im Sinne eines Single-Source Ansatzes, das zentrale Element für die Schaffung von Transparenz und die Reduktion manueller Aufwände ist.

Als Ergebnis wurde ein erstes Konzept für einen »Integration Layer« diskutiert und skizziert. Dieser soll als universelle Schnittstelle zwischen verschiedenen Softwaresystemen dienen. Der Layer soll so ausgestaltet sein, dass Einrichtung und Anpassungen ohne die Einbindung externer Experten möglich sind. Ebenso soll der Layer den Einsatz der von der Firma Köhler entwickelten Software für das Ressourcenmanagement in anderen Unternehmen erleichtern.

Projektnutzen

  • Die Softwarelandschaft ist in vielen mittelständischen Baubetrieben historisch gewachsen und oft ohne Schnittstellen realisiert. Hier schafft der angestrebte »Integration Layer« echte Mehrwerte.
  • Die von der Karl Köhler GmbH entwickelte Software für das Ressourcenmanagement verspricht für viele Bauunternehmen große Vorteile. Durch den »Integration Layer« kann die Software einfach in anderen Unternehemen implementiert werden.
  • Durch den angestrebten Single Source Ansatz lassen sich die manuellen Aufwände für die Datenpflege deutlich reduzieren.
  • Durch den Integration Layer lassen sich etablierte Prozesse optimieren und so weitere Effizienzgewinne erzielen. In einem weiteren Schritt können bspw. auch systemübergreifende Workflows definiert werden.
  • Durch die im Integration Layer zusammengefassten Daten ergibt sich ein neues Level an Transparenz, welches detaillierte Auswertungen und Dashboards bspw. für den Überblick über laufende Projekte ermöglichen.

Zitat

Die Zukunft der Baubranche liegt nicht in immer mehr Einzellösungen, sondern in vernetzten Prozessen, gemeinsamen Standards und einer Organisation, die Zusammenarbeit ermöglicht statt nur Schnittstellen zu schaffen.

bestätigt Lea Scheifele-Köhler, Organisationsentwicklung / Digitalisierung

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