Mobile Baustellenlösung für effizientes Recycling und Abfallreduktion

Bauabfälle auf Kleinbaustelle
Quelle: Eigene Darstellung, generiert mit KI (OpenAI DALL·E)
Das Projekt zielt darauf ab, im Rahmen eines Quick Checks die auf Baustellen anfallenden (Verpackungs-) Abfälle zu analysieren, den Stand der Zerkleinerungstechnologien zu bewerten und darauf aufbauend eine technische sowie wirtschaftliche Einschätzung vorzunehmen, ob eine mobile Lösung zur dezentralen Abfallaufbereitung auf kleinen Baustellen sinnvoll und tragfähig ist.
Problem- und Zielbeschreibung
Im Bauwesen entstehen bei Sanierungs-, Rückbau- und Abrissarbeiten große Mengen an heterogenen Bauabfällen, insbesondere Holz, Kunststoffe, Gips sowie gemischte Materialfraktionen. Diese Stoffströme fallen meist in stark vermischter und voluminöser Form an, was die Handhabung, Zwischenlagerung und den Transport erheblich erschwert. Dadurch entstehen hohe logistische Aufwände sowie steigende Entsorgungs- und Transportkosten für Bauunternehmen und Entsorger.
Auf vielen Baustellen erfolgt derzeit keine oder nur eine unzureichende Vorbehandlung der Abfälle. Eine systematische Zerkleinerung und Vorsortierung direkt vor Ort findet nur eingeschränkt statt, da bestehende Lösungen entweder stationär organisiert sind oder mobile Großanlagen voraussetzen, die für kleinere Baustellen wirtschaftlich nicht darstellbar sind. Besonders im Bereich kleiner und mittlerer Baustellen bis hin zu Einfamilienhausprojekten besteht daher eine deutliche Versorgungslücke für effiziente, flexible und wirtschaftlich tragfähige Recyclinglösungen.
Ziel des Projekts ist es, im Rahmen eines Quick Checks eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die mögliche Entwicklung einer mobilen Containerlösung zur Zerkleinerung und Vorsortierung von Abfällen auf kleinen Baustellen zu schaffen.
Detaillierter Projektablauf
Im Rahmen des Projekts wurde zunächst eine Literaturrecherche durchgeführt, um die auf Neubau-, Sanierungs- und Rückbaustellen anfallenden Abfall- und insbesondere Verpackungsabfälle systematisch zu analysieren. Dabei wurden sowohl Groß- als auch Kleinbaustellen im europäischen Raum betrachtet, um Art, Zusammensetzung und typische Mengenstrukturen der Abfälle realistisch zu erfassen.
Auf dieser Grundlage erfolgte eine Marktanalyse bestehender Zerkleinerungstechnologien. Untersucht wurde, welche Arten von Zerkleinerungssystemen aktuell verfügbar sind und für welche Materialien diese geeignet sind. Zudem wurde bewertet, inwieweit die bestehenden Lösungen bereits mobil einsetzbar sind oder primär stationär betrieben werden. Abschließend wurde eine wirtschaftliche Betrachtung der identifizierten Technologien durchgeführt. Dabei standen insbesondere Investitions- und Betriebskosten sowie das Verhältnis zwischen technischer Leistungsfähigkeit und wirtschaftlichem Nutzen im Fokus, um eine erste Einschätzung des Potenzials einer mobilen Lösung im Baustellenumfeld zu ermöglichen.
Projektnutzen
- Fundierte Entscheidungsgrundlage
- Transparenz über Abfallströme
- Übersicht über den Stand der Technik
- Wirtschaftliche Einschätzung des Marktpotenzials
Finanziert durch

