Informationsdienst Innovation am Bau BW – Potenzialanalyse für eine zentrale Plattform für Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg

Bildquelle: KI-gestützter Konzeptentwurf; generiert mittels Google Imagen 3 am 31.03.2026. Basierend auf einem funktionalen Lastenheft zur Informationsaufbereitung für das Handwerk.

Das Projekt untersucht, wie eine zentrale, zielgruppengerechte Plattform Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg dabei unterstützen kann, Wissen, Best Practices und Informationen zum industrialisierten Bauen gebündelt zu nutzen. Ziel ist es, den Informations-, Such- und Abstimmungsaufwand von KMU zu senken und Inhalte, Tools sowie Ansprechpartner verständlich und praxisnah an einem Ort bereitzustellen und damit Effizienzsteigerungen in der Informationsbeschaffung zu erzielen.

Problem- und Zielbeschreibung

Handwerksbetriebe stehen unter Druck durch Produktivitätsanforderungen, Fachkräfteengpässe, neue Regularien und hohen Informationsaufwand. Wissen, Best Practices und Förderinformationen sind zersplittert; das bremst den Innovationsgrad im Handwerk. Ziel des Quick Check ist die Potenzialanalyse für eine zentrale Plattform, die Informationen, Tools und Ansprechpartner bündelt, Inhalte in KMU-gerechtem Wording aufbereitet und an bestehende Strukturen wie das Technologie-Transfer-Netzwerk Region Stuttgart anbindet. Der Workshop konkretisierte dafür Anforderungen an den Wissenstransfer ins Handwerk: praxisnahe Beispiele, klare Einordnung von Marktreife, persönliche Ansprechpartner und frei zugängliche, regional verankerte Informationen zum Themenfeld Industrialisiertes Bauen.

Detaillierter Projektablauf

Das Vorhaben wurde als Quick Check der Handwerkskammer Region Stuttgart gemeinsam mit dem Fraunhofer IBP initiiert, um Bedarfe und Umsetzungsoptionen für eine Informationsplattform systematisch zu analysieren. Zentrales Arbeitselement war der Workshop am 19.03.2026 am Fraunhofer IBP in Stuttgart mit Vertreter:innen aus Handwerksgewerken, Verbänden, Beratung und Forschung. Der Workshop umfasste eine Erwartungsabfrage, die Reflexion konkreter Verbesserungen aus dem Betriebsalltag, die Identifikation von Hürden, eine Ideenphase zur Informationsaufbereitung sowie die Priorisierung von Lösungsansätzen. Dabei wurden drei konzeptionelle Ansätze ausgearbeitet: eine vernetzte Forschungs-Info, ein Wissens-HUB mit KI-Agenten und Messenger-Zugang sowie standardisierte Innovations-Steckbriefe.

Bildquelle: KI-gestützter Konzeptentwurf für ein zentrales KI-Wissens-HUB-System und Messenger-Schnittstellen; generiert mittels Google Imagen 3 am 31.03.2026. Basierend auf der Anforderung zur Visualisierung des Informationsflusses von der Anfrage über KI-Bots bis zur Antwort.

Bildquelle: KI-gestützter Konzeptentwurf für einen „Innovationssteckbrief“ zur schnellen Informationserfassung; generiert mittels Google Imagen 3 am 31.03.2026. Basierend auf einem funktionalen Designkonzept für die Newsletter-Integration und strukturierte Kurzinfos.

Projektnutzen

  • Senkt den Informations-, Such- und Abstimmungsaufwand für KMU im Handwerk.
  • Bündelt Wissen, Best Practices, Tools zum Themenfeld Industrialisiertes Bauen und Ansprechpartner an einem zentralen Ort.
  • Unterstützt den Wissenstransfer ins Handwerk mit praxisnahen und verständlich aufbereiteten Informationen und trägt zur Effizienzsteigerung in der Informationsbeschaffung bei.
  • Macht Innovationsbedarfe und Hürden im Betriebsalltag sichtbar und systematisch nutzbar.
  • Schafft eine Grundlage für die Weiterentwicklung zu Exploring Project und Demonstrator.

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