Transformationsfähigkeit der GBG Gruppe stärken

Die GBG-Gruppe agiert aufgrund ihrer diversifizierten Geschäftsfelder – von der Wohnungswirtschaft über die Entwicklung von Konversionsflächen bis hin zur Sanierung sowie dem Bau und Betrieb öffentlicher Einrichtungen – in einem organisationalen Spannungsfeld zwischen stabilitätsorientierten Strukturen und dynamischen Entwicklungsanforderungen. Vor dem Hintergrund zunehmenden Veränderungsdrucks war es Ziel des Quick Checks, prioritäre Transformationsbedarfe zu identifizieren und Ansatzpunkte für eine tragfähige organisatorische Verankerung kontinuierlicher Transformationsprozesse abzuleiten.

Problem- und Zielbeschreibung

Die GBG-Gruppe mit einem Bestand von rund 20.000 Wohnungen ist in vielfältigen Geschäftsfeldern tätig, darunter die Wohnungswirtschaft, die Entwicklung von Konversionsflächen sowie der Bau und Betrieb öffentlicher Einrichtungen. Vor dem Hintergrund eines dynamischen und volatilen Umfelds führten die zunehmende Komplexität der Aufgaben, technologische Entwicklungen sowie steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Kompetenzen zu einem wachsenden Veränderungsdruck. Ein gruppenweit abgestimmter und kontinuierlicher Umgang mit Transformation war jedoch bislang nicht systematisch verankert.

Das zentrale Problem bestand darin, dass kontinuierlicher und tiefgreifender Wandel zwar als notwendig erkannt wurde, jedoch weder klare Strukturen und Verantwortlichkeiten noch Wissen über prioritäre Transformationsfelder in der diversifizierten Unternehemsgruppe vorlagen.

Ziel des Projekts war es daher, im Rahmen eines Quick Checks eine fundierte Machbarkeitsanalyse durchzuführen. Diese sollte aufzeigen, wie kontinuierlicher Wandel und organisationale Wandelbarkeit als „neues Normal“ strukturell in der GBG-Gruppe verankert werden konnten. Hierzu wurden strukturelle und inhaltliche Anforderungen analysiert, erste Handlungsfelder identifiziert und eine belastbare Grundlage für weitere Transformationsschritte geschaffen.

Detaillierter Projektablauf

Das Projekt entstand aus dem Bedarf der Geschäftsführung, einen ersten strukturierten Überblick über die Transformationsbedarfe der GBG-Gruppe zu gewinnen und mögliche nächste Schritte abzuleiten.

Im Rahmen des Quick Checks wurden zunächst gemeinsame Sondierungsgespräche mit der Geschäftsführung sowie Vertreter:innen der Tochtergesellschaften durchgeführt, um ein gemeinsames Transformationsverständnis zu entwickeln. Im Anschluss daran wurden durch Fokusgruppen Gespräche geführt, um zentrale Transformationsbedarfe zu identifizieren. Abschließend wurden mögliche Strukturen für ein gruppenweites Vorgehen analysiert und bewertet und ein bedarfsorientierter Transformationsarchitekturvorschlag erarbeitet.

Zur Priorisierung relevanter Transformationsfelder kamen geeignete Analyse- und Orientierungsinstrumente zum Einsatz. Erste Handlungsempfehlungen wurden formuliert, die als Grundlage für weitere Projektschritte und eine mögliche Pilotierung dienen.

Projektnutzen

  • Das Management der GBG-Gruppe verfügte nach Abschluss des Projekts über ein vertieftes und gemeinsames Verständnis der Komplexität von Transformationsprozessen.
  • Die GBG-Gruppe erhielt einen strukturierten Erstüberblick über ihre zentralen Transformationsbedarfe und prioritären Handlungsfelder.
  • Der GBG-Gruppe wurde ein tragfähiger Strukturvorschlag zur Steuerung und Umsetzung von Transformation in einem divers aufgestellten Unternehmen der Wohnungswirtschaft erarbeitet und zur Verfügung gestellt.

Zitat

Beschäftigte zu befähigen, den Wandel als Chance zu begreifen, ist die zentrale Herausforderung zukunftsorientierter Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche. Der erste Schritt auf diesem Weg ist, die eigenen Transformationsbedarfe zu kennen und einen passenden Steuerungsweg zu entwickeln. Genau dafür haben wir mit dem Quick Check gemeinsam mit dem Fraunhofer IRB die entscheidenden Weichen gestellt.

bestätigt Karl-Heinz Frings, Geschäftsführer GBG Unternehmensgruppe GmbH

Finanziert durch

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